Nächster Stammtisch: 6.3.2024

Der nächste Stammtisch findet am 6. März um 19:30 Uhr wie gewohnt im Merzbacher Hof in Rheinbach statt.

Euer Hegering Rheinbach

Adresse:
Merzbacher Hof
Merzbacher Straße 27
53359 Rheinbach-Merzbach

Jahreshauptversammlung 23.3.24

Der Vorstand lädt zur Jahreshauptversammlung am 23.3.24 um 15.00 Uhr in den Merzbacher Hof in 53359 Rheinbach-Merzbach ein.

Tagesordnungspunkte

1. Begrüßung durch das Bläserchor des Hegerings und Begrüßung durch den Hegeringleiter.
Feststellung der fristgerechten Einladung

2. Gastvortrag von Herrn Franz Kuppel über das Verhalten bei Bewegungsjagden

3. Bericht des Hegeringleiters

4. Bericht des Schatzmeisters

5. Bericht der Rechnungsprüfer

6. Genehmigung des Jahresabschlusses

7. Entlastung des Vorstandes

8. Wahl des Vorstands

9. Wahl der Kassenprüfer

10. Geplante Veranstaltungen

11. Verschiedenes

Stahlschrotbeschuss für alte Flinten

Bleihaltige Flintenmunition ist in Deutschland kaum noch erlaubt. Bedeutet das „Hahn in Ruh'” für alte Flinten? Nein, denn man kann einen  Stahlschrotbeschuss auch nachtraglich erhalten. Wie das funktioniert, erfahrt ihr hier.

Neuer Hegeringleiter

Für die Wahlen im Jahre 2024 sucht der Hegering einen neuen Hegeringleiter, da unser Hegeringleiter aus Altersgründen nicht mehr gewählt werden darf. Es wäre schön, wenn sich Interessierte möglichst schnell beim Hegeringleiter melden, damit wir uns besser vorbereiten können.

Auch unser Schatzmeister will sein Amt abgeben, da er beruflich sehr stark in Anspruch genommen wird. Hier freuen wir uns ebenfalls auf Ihr Interesse.

Wichtig für Jagdscheinverlängerung

Die Nebenstelle der Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises in Rheinbach bleibt in Folge der Flutschäden dauerhaft geschlossen.

Für die Beantragung und Verlängerung von Jagdscheinen ist weiterhin kein persönliches Erscheinen erforderlich. Die Formulare können hier heruntergeladen werden: Antrag Jagdschein

Anschließend sind die Anträge postalisch an folgende Adresse zu senden:

Rhein-Sieg-Kreis
Abteilung 30.3
Kaiser-Wilhelm-Platz 1
53721 Siegburg

„Region kann keine Wölfe vertragen“

Interview mit Maximilian Freiherr von Böselager
Generalanzeiger, 28. März 2022

In keinem Land der Welt ist die Wolfsdichte so hoch wie in Deutschland. Mit den exponentiell steigenden Wolfszahlen steigt auch die Anzahl der gerissenen Nutztiere. Der Deutsche Jagdverband fordert längst ein bundeseinheitliches Wolfsmanagement, das naturverträgliche Weidewirtschaft, ungefährdete Deichpflege und den Schutz gefährdeter Arten ermöglicht.

Für Landwirte und Tierhalter sind die Folgen der Ausbreitung des Wolfes  dramatisch. Auch im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis, im Westerwald und in Teilen der Eifel sind Wolfsrisse an Schafen keine Seltenheit mehr – im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis bei Swisttal wurden letztes Jahr auf einer Weide fünf Schafe gerissen.

Steht der Wolf also zu Unrecht unter strengem Artenschutz? Zu diesem Thema titelte der Generalanzeiger am 28. März dieses Jahres „Region kann keine Wölfe vertragen“ – ein Interview mit unserem Hegeringleiter Maximilian Freiherr von Böselager. Sein Fazit: Der Wolf gehöre nicht in unsere Region. Wölfe könnten nur artgerecht in weitgehend unbesiedelten Ländern leben, etwa in Kanada oder in Russland. Dass der Wolf strengen Artenschutz genießt, sei also falsch: „Wenn der Deutsche Jagdverband die Aufnahme in den Katalog der bejagbaren Tiere fordert, geht es darum, dass wir Jäger uns kümmern müssen und nicht Mitarbeiter von Behörden“, so von Böselager. Das bedeute aber nicht, dass der Wolf dann zum Abschuss freigegeben sei.

Aufgrund des Urheberrechts können wir das Interview hier nicht im Original anbieten. Interessierte Hegeringmitglieder können es bei unserem Hegeringleiter per E-Mail anfragen.

 

Die Würde des Tieres ist antastbar | Vortrag von Seeben Arjes

Seeben Arjes machte sich einen Namen als Anwalt der Tiere, in dem er mit scharfer Zunge auf jagdliche und jagdgesellschaftliche Missstände verwies – als Redakteur, Autor und Vortragsredner.

In seinem Vortrag „Die Würde des Tieres ist antastbar“ vom 9. April 2022 im Kloster Steinfeld sprach er als erfahrener Schweißhundführer über Moral, Werte und Würde bei der Jagd.

Hier sein Vortrag zum Nachlesen – und Nachdenken:

SeebenArjes_Vortrag-1

Filme

Alarmstufe Rotwild – Ein Film vom Magazin „Der Überläufer“

Unsere Wälder leiden unter dem menschlichen Einfluss. Etwa 1,5 Milliarden Mal pro Jahr gehen die Deutschen in den Wald: Circa acht Millionen Pilzsammler, zehn Millionen E-Bike-Fahrer, tausende illegale Enduro-Rennen. Seit 2018 ist unser Wald um etwa eine halbe Million Hektar kleiner geworden. Stürme und Trockenheit fordern ihren Tribut. Hinzu kommen etwa 13.000 Kilometer Autobahn, die den Lebensraum Wald zerschneiden.

Der Hirsch ist Hauptleidtragender dieser menschgemachten Veränderung. Er reagiert auf den Stress mit Nachtaktivität, Verbiss und Schälschäden. Und überall, wo er Schaden verursacht, für den er gar nichts kann, wird sofort nach erbarmungsloser Bejagung gerufen.

Dieser 25-minütige Film ist in Zusammenarbeit mit dem Landesjagdverband Brandenburg entstanden und skizziert die Problematik rundums Rotwild in deutschen Wäldern. Er fordert eine Lösung von Fachleuten – nicht von Ideologen. Denn Rufe nach Bejagung und Abschuss sind der Sache nicht dienlich. (Quelle: Der Überläufer/YouTube)


Regelt sich die Natur ohne den Menschen?

Oft wird behauptet, die Natur regelt sich selbst. Doch der Mensch ist Teil der Natur und beeinflusst sie – besonders in dicht besiedelten Gebieten. Aktiver Natur- und Artenschutz geht also nur MIT dem Menschen. Ein Film des Deutschen Jagdverbands.


Was bewegt eigentlich Jäger in NRW?

Die Antwort liefert dieser Film des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen. Beeindruckende Bilder, die zeigen, wie eng Jagd und Jäger mit der Natur verbunden sind.